09. November 2009
Einladung zum:
Informations-Abend der Liechtensteiner Ärzte
zum Thema «Mobilfunk und Gesundheit»
Dienstag, 10. November 2009, 19.30 Uhr
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08. November 2009
LIEWO-Beitrag Pro und Kontra Mobilfunk-Initiative
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07. November 2009
Interview mit Dr. Gerd Oberfeld lesen...>>>
Leserbrief: Bruno Ospelt belegt seine Aussagen lesen...>>>
04. November 2009
VGM Medienkonferenz zur Lancierung des Abstimmungskampfs
Erklärung des VGM zur NEIN-Parole - lesen...>>>
Bericht des Liechtensteiner Vaterlands - lesen...>>>
Bericht des Liechtensteiner Volksblatts - lesen...>>>
22. Oktober 2009
Einladung zum 7. Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener
Im Stadttheater Olten (Schweiz) findet am Samstag, den 21. November zum 7. Mal ein nationaler Kongress für Elektrosmog-Betroffene und solche die es bald sein könnten, statt.
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21. Oktober 2009
VGM Forumsbeitrag:"Mobilfunk: Ja zum Mobilfunk, Ja zur Gesundheit!"
Stellungnahme zur Pressekonferenz der Initianten der Mobilfunk-Initiative:
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17. Oktober 2009
VGM Forumsbeitrag: "Mobilfunk: Alles ist problemlos möglich"
In sechs Wochen werden von der Regierung die Abstimmungsunterlagen für die Volksabstimmung betreffend die Erhöhung des Mobilfunk-Grenzwertes verschickt. Anfang Dezember können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger darüber entscheiden, welcher Strahlenbelastung sie sich in Zukunft aussetzen möchten ...>>
13. Oktober 2009
Der Landtagsabgeordnete Günther Kranz (VU) antwortet am 13. Okt. 2009 in den Liechtensteiener Landeszeitungen dem Sprecher der Mobilfunkanbieter Paul Meier folgendes:
Antwort_GuenterKranz.pdf
12. Oktober 2009
Der VGM informiert die Liechtensteiner Presse/Medien mit einer Medieninformation über den aktuellen Stand der Dinge:
- VGM-Arbeitsbericht / Tagung in Triesen vom 1. Juli 2009
- VGM-Stellungnahme zum B&A 80/2009
- Einseitige Mobilfunk-Berichterstattung in den Liechtensteiner Medien im Sinne der Mobilfunkindustrie
10. Oktober 2009 Leserbrief
In einem Leserbrief schreibt Heinrich Senti aus Mauren: «Lieber eine mobile Steinzeit, als eine kranke Zukunft».
9. Oktober 2009
Frankreich verbietet für Kinder unter 15 Jahren die Handybenutzung an allen Schulen
Alle grossen Zeitungen berichten darüber
Das Vaterland verdreht die Information
Das Volksblatt ignoriert die Nachricht
Liechtenseins Bevölkerung wird falsch oder gar nicht informiert
8. Oktober 2009 VGM-Stellungnahme an Landtag und Regierung
Der VGM schickt allen Landtagsabgeordneten und allen Regierungsmitgliedern seine Stellungnahme zum B&A 80/2009 und zeigt dabei klar auf, welchen Weg Liechtenstein in der Mobilfunkpolitik einschlagen soll. Wörtlich heisst es im Schreiben an die politischen Verantwortungsträger: – «Bei der Suche nach einer Lösungsmöglichkeit zur geringeren Belastung durch Mobilfunkstrahlung setzt der VGM auf zukunftsträchtige und ausbaufähige Technologien. An vorderster Stelle steht dabei der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung allgemein und der Handy-Benützer im Besonderen. Diese Forderung steht im Einklang mit der technischen Realisierbarkeit eines qualitativ hochstehenden Mobilfunknetzes, mit dem sowohl problemlos mobil telefoniert als auch die wichtigsten Breitbanddienste genützt werden können. In der Beilage finden Sie unsere Stellungnahme zum B&A 80/2009 mit der Bitte, diese bei der Diskussion des B&A 80/2009 in der Oktober-Landtagssitzung ernsthaft einzubeziehen».
8. Oktober 2009 Nomination für Preisvergabe
Der VGM wird von der Organisation DEMO GRAZIA für den «Preis für Zivilcourage 2009» nominiert. Mit dem Titel «Mobilfunk ja, aber gesundheitsverträglicher» werden die Aktivitäten des Vereins für gesundheitsverträglichen Mobilfunk in den Landeszeitungen vorgestellt.
8. Oktober 2009 Mobilfunkindustrie nimmt Stellung – «Nur Polemik»
Die Mobilfunkindustrie (Paul Meier) nimmt Stellung zum «Standpunkt» des Abgeordneten Günther Kranz und bezeichnet seine Aussagen als «Polemik».
Dazu der VGM: Der Abgeordnete Günther Kranz hat verantwortungsvoll und korrekt auf die gesundheitlichen Bedenken hingewiesen. Dass die Mobilfunkanbieter dies als «Polemik» bezeichnen, zeugt von der Geisteshaltung der Mobilfunkanbieter und stellt diesen ein sehr schlechtes Zeugnis aus. Rücksicht auf die Gesundheit der Bevölkerung ist trotz dem mittlerweile grossen Wissen um die Gefahren des Mobilfunks bei den Mobilfunkanbietern offenbar immer noch kein Thema.
7. Okt. 2009 Abstimmungsfrage
Die Abstimmungsfrage für die Volksabstimmung vom 4./6. Dezember 2009 wird bekannt.
Sie lautet:
Wollt Ihr dem Entwurf der Initianten zur Abänderung des Umweltschutzgesetzes (Festlegung der Grenzwerte für Mobilfunkanlagen / Streichung von Art. 34 Abs. 4 sowie Art. 71 Abs. 5) zustimmen?
5. Oktober 2009 UHS-Prinzip mit Sende- und Empfangsanlagen
Die Firma enorm GmbH München hat in den Jahren 2004/05 im Auftrag der FL-Regierung eine Liechtenstein-Mobilfunkstudie gemacht. Im Schlussbericht wird auch das so genannte UHS-Prinzip (Ultra High Site Prinzip) mit separaten Sende- und Empfangsantennen als mögliche Lösung für Liechtenstein aufgezeigt. Vier Jahre später, am 5. Okt. 2009, bestätigt Ing. Larass-Greger auf Anfrage des VGM diese technische Möglichkeit und bezeichnet sie als «Königsweg für den Immissionsschutz». Weil Liechtenstein bereits über ein gut ausgebautes Glasfasernetz verfüge, sei die Realisierung dieses Konzeptes problemlos möglich und hänge allein vom politischen Willen ab. Mit dem neuen Grenzwert von 0,60 V/m kann also problemlos mit dem Handy telefoniert und es können sämtliche Breitbanddienste mobil genutzt werden. Dies im Gegensatz zu den Behauptungen der Mobilfunkanbieter.
Samstag 3. Oktober 2009 Max Motz verunsichert die Leserschaft einseitig
Auch die Vaterland-Kolumne «Max Motz meint» wird zur Verunsicherung der Bevölkerung eingesetzt. «Max Motz» schreibt am 3. Okt. 2009: «Sollte es stimmen, dass man mit dem Handy nach der Grenzwertsenkung kaum noch was anfangen kann, werde ich leider den Rechtsweg beschreiten müssen».
Dazu der VGM: Auch wenn man die Äusserungen des Max Motz als Unterhalter der Nation mit kernigen Sprüchen nicht alle auf die Waagschale legen darf, eines ist gewiss: Bisher hat Max Motz in seinen Äusserungen zum Thema Mobilfunk viel mehr die Senkung des Grenzwertes ins Lächerliche gezogen als die Bevölkerung auf unterhaltsame Weise dazu gebracht, sich ernsthaft darüber Gedanken zu machen, warum sie bereit sein soll, die Gesundheit der Gewinnmaximierung der Mobilfunkindustrie zu opfern.
Samstag 3. Oktober 2009 Weigerung der Mobilfunkanbieter
In einem Leserbrief frägt sich Heinrich Senti aus Mauren, ob er wohl richtig gelesen habe: «Die Mobilfunkanbieter haben ihr Netz für den Versuch der Regierung nicht zur Verfügung gestellt!?» - «Die Herabsetzung auf 0,60 V/m ist offensichtlich machbar und aus Gesundheitsgründen dringend notwendig».
Samstag 3. Oktober 2009 VGM-Kommentar: Erfreuliche Entwicklung
Der VGM nimmt zur offiziellen Pressemitteilung (B&A 80/2009) der Regierung Stellung und bezeichnet in einem Forumsbeitrag diese als «Erfreuliche Entwicklung» und als Bestätigung der Studie der Firma enorm gmbH München 2005.
Samstag 3. Oktober 2009 VU-Abgeordneter G. Kranz bezieht Standpunkt
Der VU-Abgeordnete Günther Kranz schreibt in der Rubrik «Standpunkt» u.a.: «Jeder Einzelne von uns hat letztendlich eine ganz persönliche Abwägung zwischen gesundheitlichen Risiken und materiellem Wohlstandsdenken bzw. wirtschaftlichen Interessen vorzunehmen und dementsprechend in der Volksabstimmung zu handeln».
Samstag 3. Oktober 2009 Volksblatt/FBP ignoriert UHS-Konzept
Das Volksblatt titelt – obwohl es noch nicht im Besitz des Regierungsberichtes 80/2009 ist: «Mobilität mit Grenzen» – «Kein mobiles Internet oder teure Kleinzellen» und suggeriert damit der Bevölkerung, dass die Senkung des Grenzwertes mit dem Verlust des mobilen Internetzugriffes einher gehen wird. Das ist eine Falschmeldung und Irreführung der Leserschaft und der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Ganz offenbar vertritt das Volksblatt einzig die Linie der Mobilfunkanbieter und die Linie von Vizeregierungschef Martin Mayer. Von gesundheitsverträglichem Mobilfunk war und ist im VOLKSBLATT bisher nie die Rede gewesen. Einzig die dem Volksblatt nahe sehende FBP nutzte bis anhin die Bedenken der Bevölkerung und versprach jeweils kurz vor den Landtagswahlen, die gesundheitlichen Bedenken ernst zu nehmen. Obwohl im B&A 80/2009 und in der enorm-Studie 2005 verschiedene Lösungen zur Senkung der Strahlenbelastung und Beibehaltung der mobilen Kommunikation aufgezeigt werden, schreibt das Volksblatt am 3. Okt. 2009: «Mindestens 140 neue Antennen, Kosten in Millionenhöhe: Die aktuelle Studie der Regierung zum Grenzwert von 0,60 V/m bestätigt die Befürchtungen der Mobilfunkbetreiber». Der Aspekt «Gesundheit» oder das Wort «Schadensbegrenzung» kommt im Volksblatt-Bericht nicht vor.
Auf Seite 10 derselben Volksblatt-Ausgabe wird dann Regierungsrätin Renate Müssner (VU) in ein ganz schlechtes Licht gestellt. Mit dem Titel «Mobile Steinzeit oder hohe Kosten» geht das Volksblatt auch in diesem Beitrag mit keinem Wort auf den Gesundheitsschutz und die Lösungsmöglichkeiten ein, sondern verunsichert die Leserschaft erneut.
Volksblatt-Redaktor Michael Benvenutti schreibt in seinem Kommentar: «Eines zeigt diese Studie ganz deutlich: Mit dem bestehenden Netz ist ein funktionierender, qualitativ hochwertiger Mobilfunk bei einem Grenzwert von 0,60 V/m kaum möglich». – Weiter unten heisst es in seinem Kommentar: «Für die mobile Zukunft Liechtensteins gibt es damit drei Optionen:
1. Es bleibt bei 6.0 V/m
2. Der Grenzwert wird ohne Anpassung der Infrastruktur auf 0,60 V/m gesenkt, womit künftig nur mehr das reine Telefonieren mit dem Handy einwandfrei funktioniert oder
3. es wird ein alternatives, 0,60 V/m-taugliches «Staatsnetz» aufgebaut, das laut Bakom-Experten enorme Kosten – im Endeffekt auch für die Mobilfunknutzer - verursacht».
Anmerkung VGM:
Weder bei der Berichterstattung im Vaterland noch im Volksblatt ist von der Gesundheit respektive der Schadensbegrenzung die Rede. Mit dieser Art der Berichterstattung wird der Bevölkerung erneut suggeriert, dass das Handytelefonieren mit tieferem Grenzwert viel mehr kostet und dass verschiedene Breitbanddienste nicht mehr genutzt werden können.
Warum verdrängen die Vaterland- und auch die Volksblatt Berichterstatter und Berichterstatterinnen die Fakten? Sowohl der B&A 80/2009 der Regierung als auch die Studie der Firma enorm GmbH kommen zum Schluss, dass mit dem UHS-Konzept mit getrennten Sende—und Empfangsanlagen und nicht zuletzt aufgrund des bereits vorhandenen landesweiten Glasfasernetzes problemlos mobil telefoniert und dass sogar alle Breitbanddienste mobil genutzt werden können, und das bei einer Strahlenbelastung unter 0,60 V/m.
Samstag 3. Oktober 2009 Bevölkerung wird gezielt verunsichert
Obwohl Vaterland-Redaktorin Desiree Vogt den Bericht und Antrag der Regierung an den Landtag noch nicht im Detail kennt, schreibt sie am 3. Oktober 2009 in einem grossen Beitrag auf Seite 3: «Am kommenden Montag sollen die detaillierten Ergebnisse der Abklärungen rund um den Mobilfunk auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Ob der Bericht allerdings hilfreich für die Entscheidungsfindung sein wird, ist fraglich». – «Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern kommt die schwierige Aufgabe zu, unterschiedliche Expertenmeinungen und eine hochkomplexe Materie zu verstehen und zu bewerten».
Anmerkung VGM: Mit dieser «Taktik» werden die Leseinnen und Leser von den Redaktoren und Redaktorinnen unserer beiden Parteizeitungen nun schon seit Jahren verunsichert. Ob dies gezielt und absichtlich gemacht wird, entzieht sich unserem Wissen. Tatsache ist ganz einfach folgendes: Spätestens seit der Mobilfunk-Studie der Firma enorm GmbH 2005 sollte es auch den Redaktorinnen und Redaktoren der beiden Liechtensteiner Zeitungen klar sein, dass der Grenzwert von 0,60 V/m unter Beibehaltung sämtlicher Kommunikationsdienste problemlos realisiert werden kann. Warum wird die Bevölkerung aber immer wieder über die Lösungsmöglichkeiten verunsichert?
Wer weiss, dass die Mobilfunkanbieter seit Jahren als grösste Inserenten für die Zeitungen eine immense wirtschaftliche Bedeutung haben, dem kommt unweigerlich in den Sinn: «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing».
1.Oktober 2009 Verdrehen der Fakten ohne Kenntnis des Berichtes
Die beiden Landeszeitungen berichten über die Presseinformation der Regierung (B&A 80/2009). Während das VATERLAND über die guten Nachrichten zum Schutz der Gesundheit zurückhaltend, aber doch einigermassen sachlich berichtet, verdreht das VOLKSBLATT die positiven Erkenntnisse zum möglichen Gesundheitsschutz und zitiert nicht die Studienverfasser, sondern Paul Meier, den Sprecher der Mobilfunkanbieter.
Das Vaterland titelt: «0,60 V/m: Technisch realisierbar mit Vorbehalten»
Das Volksblatt titelt: «Studie sorgt für Verwirrung / Grenzwert 6 oder 0,6 V/m: 175 000 Franken teure Studie bringt keine neuen Erkenntnisse»
30. Sept. 2009 Pressemitteilung der Regierung
Die FL-Regierung gibt die Ergebnisse der Abklärungen für die im Mai-Landtag gestellten Fragen zur Grenzwertsenkung in einer Pressemitteilung offiziell bekannt und schickt den Landtagsabgeordneten den Bericht und Antrag der Regierung (B&A 80/2009). Aus dem Bericht geht klar hervor, dass der Grenzwert von 0,60 V/m realisiert und bei dieser Feldstärke nicht nur mobil telefoniert werden kann, sondern dass beim tieferen Grenzwert alle verfügbaren Breitbanddienste auch mobil genutzt werden können.