VGM Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk Liechtenstein



Mobilfunk: «Belege meine Aussagen»

Antwort auf den Forumsbeitrag der Mobilfunkbetreiber vom 4. November 2009:

Liebe am Mobilfunk Interessierte, im genannten Beitrag stellen die Mobilfunkbetreiber Verschiedenes in Frage, weshalb ich meine wichtigsten Aussagen nachstehend belege.

  • Die Zahl der Mobilfunkbetreiber in Liechtenstein wird künftig geringer sein (Projektinitiative Bodensee-Mobilfunk 19. 10. 2009).
  • Sunrise hat sich schon längst aus Liechtenstein zurückgezogen und wird uns künftig von Räfis aus versorgen, mit Werten, die akzeptierbar sind («Gigaherz», 15.05.2009 / Antennendaten können auf der Gemeinde eingesehen werden).
  • Sunrise und Orange beabsichtigen, in der Schweiz Netze gemeinsam zu nutzen und damit Strahlenbelastung und Kosten zu reduzieren («NZZ online» 21.10.2009).
  • Die Betreiber behaupten, man könne bei 0,6 V/m nur noch ausserhalb von Gebäuden telefonieren, die Versorgung würde nur noch mehr schlecht als recht funktionieren. Die Kleinzellenkonzept-Studie, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, sagt aber das Gegenteil. Warum sollen wir den Betreibern mehr glauben als den neutralen Verfassern der Studien? (Kleinzellen-Konzept Seiten 2 und 3).

Die Betreiber erklären, sie hätten nach wie vor ein Betreiber- und Investitionsinteresse in Liechtenstein, relativieren aber, dass die Voraussetzungen attraktiv sein müssen. Attraktiv heisst für sie höhere Grenzwerte und da scheiden sich eben die Geister. Der einen Seite geht es primär ums Geld, der anderen Seite um die Gesundheit der Bevölkerung. Weiter erklären die Betreiber, die Mobilfunkindustrie hätte in der Vergangenheit Millionenbeträge investiert. Dies stimmt wohl und ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, weshalb sie sich gegen neue Investitionen sträuben. Aus finanziellen Überlegungen die neuen Systeme ablehnen, die Grenzwerte wieder erhöhen und weiterhin die Risiken massiver Gesundheitsschädigung eingehen, war für die Mehrheit der Landtagsabgeordneten und ist auch für mich nicht akzeptierbar.

Bei dieser Gelegenheit nochmals ein Hinweis auf die missbräuchliche Verwendung des Namens VGM. Wenn Sie im Internet auf www.vgm.li klicken, landen Sie auf der Webseite des Forums Mobil, einem Organ der Mobilfunkbetreiber. Diese bewusste missbräuchliche Verwendung eines fremden Namens ist rechtlich unzulässig. Die Wählerinnen und Wähler mögen entscheiden, ob Sie den Unternehmen, die solches Geschäftsgebahren praktizieren, ihr Vertrauen schenken wollen.

Bruno Ospelt, Holdergasse 2, Vaduz

 

< zurück zu Aktuelles