VGM Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk Liechtenstein


VGM Forumsbeitrag vom April 2011

Postulat „Strahlenreduziertes Alpengebiet bei besserer Versorgung“

Der Verein für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk dankt den Landtagsabgeordneten aller drei Parteien für die Unterstützung des Postulates „Strahlenreduziertes Alpengebiet bei besserer Versorgung“.
Das Postulat wurde vom Landtag mit 13 zu 11 Stimmen abgelehnt, leider waren 2 Mitunterzeichner landesabwesend.

Mit der Überweisung des Postulates wäre die Regierung beauftragt  gewesen zu überprüfen, ob durch die Versetzung der 2 einzigen Antennen im Alpengebiet eine Reduzierung der Strahlenbelastung bei besserer Mobilfunkversorgung möglich wäre, wie dies eine Studie der Regierung 2005 aufzeigt. Alles nach dem Motto: „Soviel wie nötig, sowenig wie möglich“, zugunsten der besseren Versorgungssicherheit in unseren Alpen und unserer aller Gesundheit. Ein strahlenreduziertes Alpengebiet  bedeutet, eine kleine Oase in einen Rückzugsort für Erholungsbedürftige sowie Elektrosensible zu verwandeln. (Auch das kann als Nischenprodukt und Mehrwert touristisch vermarktet werden).

Laut Umweltschutzgesetz 2008 liegt es in der Kompetenz der Regierung, für bestimmte Gebiete niedrigere Grenzwerte festzulegen. Es ist für uns schwer verständlich, dass die Mehrheit des Landtages sowie unsere Gesundheitsministerin Renate Müssner das Postulat abgelehnt hat.

Durch bessere Antennenstandorte Kulm/Hocheck wäre nicht nur eine wesentlich bessere Mobilfunk-Versorgung des ganzen Alpengebiets möglich geworden, sondern auch eine drastische Senkung der Strahlung auf max. 0/2 Vm als Gesundheitsvorsorge.

Die Ausführungen unserer Gesundheitsministerin  Renate Müssner, dass die Regierung bereits bestimmte Schritte unternommen habe, nimmt der VGM mit hohem Interesse und Aufmerksamkeit  zur Kenntnis. Wir begrüssen die Standortprüfung der Antennen,  denn wir sind überzeugt, dass, wie die Regierungsstudie dies aufgezeigt hat, eine Reduktion der Strahlung im Alpengebiet ohne Qualitätseinbusse möglich und sinnvoll ist.  So erwarten wir, dass die Regierung uns nachweisen wird, dass mit der geplanten Verlegung der Antennen auch die in ihrer Studie postulierte Absenkung der Strahlenbelastung vor allem für das bewohnte Alpengebiet gewährleistet ist.

Im Interesse des Wohls der  Bevölkerung beobachten wir die Entscheide der Regierung  weiterhin und stehen für den Gesundheitsaspekt ein, denn die Gesundheit ist das höchste nicht käufliche Gut.

VGM
Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk

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