
Kindergarten Ebenholz Vaduz
Der Kindergarten Ebenholz in Vaduz ist einer absolut unverantwortbar hohen Strahlenbelastung ausgesetzt. Hier werden 1.5 V/m gemessen.

Liechtenstein ist von der Topografie her relativ leicht und mit wenigen Mobilfunkantennen zu versorgen (z.B. UHS-Pinzip Firma enorm GmbH/19 Antennen statt bisher 33). Die Lösung für einen modernen und leistungsfähigen Mobilfunk basiert auf getrennten Sende- und Empfangsantennen. Weit entfernte Basisstationen/Mobilfunkantennen werden dafür sorgen, dass die Dauer-Belastung durch die Antennen dank der Entfernung weit unter 0,60 V/M liegt. Die Handy-Benützer hätten dank den zahlreichen gut verteilten, nicht strahlenden Empfangsantennen weder Probleme mit dem Telefonieren noch mit der Nutzung von Breitbanddiensten. Sie hätten zudem an ihrem Kopf eine bedeutend niedrigere Belastung und der Handy-Akku würde um ein vielfaches länger halten.


Diese Antenne steht auf dem Postgebäude in Vaduz. Sie verstrahlt nicht nur die Umgebung sehr stark, sondern schädigt auch die Gesundheit und das Wohlbefinden jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Postgebäude arbeiten und direkt unter der Antenne im obersten Stock ihre Znüni- und Zvieripause verbringen.

Wer Bescheid weiss über die möglichen Langzeitschäden des Mobilfunks, möchte sicher nicht in diesem Gebäude vis-à-vis der Post in Vaduz arbeiten und sich acht Stunden am Tag dieser Bestrahlung aussetzen.

Das Schweizer Bundesamt für Kommunikation BAKOM verteidigt die viel zu hohe Strahlenbelastung in der Schweiz und vertritt in erster Linie die Interessen der Mobilfunkindustrie. VATERLAND und VOLKSBLATT glauben dieser Amtsstelle weit mehr als den vielen Studien, die vor der Gesundheitsschädigung warnen. Das hat seinen guten Grund: Auch Liechtensteins Zeitungen leben in erster Linie von den Inserenten.

Die Angst ist berechtigt.

Die Mobilfunkantenne beim Tunnel-Westportal wurde mit dem Argument bewilligt, dass die Triesenberger Weiler Steinort und Lavadina sonst keine ausreichende Mobilfunkversorgung hätten. Die Antenne diente aber von Anfang an ganz anderen Zwecken, unter anderem der Versorgung der Rheintalautobahn. Der Gemeinderat von Triesenberg wurde getäuscht und die Bewohner in den Weilern Steinort und Lavadina einer unnötig hohen Strahlenbelastung ausgesetzt.


Schwamm drüber...
Rund um die Antennen sterben die Bäume und Pflanzen. Sie können der Strahlung nicht ausweichen. Damit das «Landschaftsbild stimmt» und diese Tatsache niemandem gross aufällt, werden die abgestorbenen Bäume beseitigt – und Schwamm drüber...

Die starke Strahlenbelastung durch die Mobilfunkantenne bei der Rheinbrücke Bendern führt unter anderem dazu, dass die Baumrinden der exponierten Bäumchen platzen. Auf dem Benderer Kirchhügel werden die verletzten Bäumchen gehegt und gepflegt. Viele überleben die Strahlenbelastung nicht.

Misteln wachsen in erster Linie auf geschwächten Bäumen. Wer mehr über den Einfluss der Mobilfunkstrahlung auf Pflanzen und Bäume wissen möchte, kann den Physiker Dr. Ing. Volker Schorpp kontaktieren: www.puls-schlag.org/dr-volker-schorpp.htm


Die Landtagsabgeordneten leben noch, sie tagen hier nur gelegentlich und hinter dicken Betonmauern und Ziegeln und sind damit relativ gut geschützt. Die erste Eiche auf dem Peter-Kaiser-Platz musste 2008 sterben. Sie hatte Sichtkontakt zur Antenne auf dem Postgebäude. Wie es in zehn Jahren der neuen Eiche gehen wird, steht in den Sternen. Mehr zum Baumsterben: www.puls-schlag.org/dr-volker-schorpp.htm

Die Gemeinde Eschen und das Amt für Kommunikation weigerten sich jahrelang, den Anwohnern in die in der Schweiz ohne weiteres und für jedermann zugänglichen Datenblätter zur Manioca-Antenne Einsicht zu geben. Seit Jahren wird deshalb prozessiert. Zur Zeit läuft deshalb beim Staatsgerichtshof ein Beschwerdeverfahren.

Liechtensteins Bevölkerung hat es mit der Volksabstimmung vom 4./6. Dezember 2009 in der Hand, sich zu schützen und auch international mit gutem Beispiel voran zu gehen. Sollten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Erhöhung des Grenzwertes ablehnen, also den vom Landtag beschlossenen Grenzwert beibehalten, wird Liechtenstein Europa und der Welt zeigen, dass mobil telefonieren und Rücksicht nehmen auf die Gesundheit einander nicht ausschliessen. Wenn die Bevölkerung mehrheitlich ein NEIN in die Urne legt, wird der Entscheid wohl in aller Welt beachtet und positive Signale setzen, denn auch die Menschen in anderen Ländern möchten mobil telefonierenund dabei gesund bleiben.


Richtstrahlantenne Kulm:
Auch Richtstrahlen schädigen die Gesundheit und zerstören Pflanzen und Bäume. Die Richtstrahlantennen können durch das bereits gut ausgebaute Glasfasernetz ersetzt und damit die Beeinträchtigung der Gesundheit vermieden werden.

Rund um die Malbuner Antenne ist die Strahlenbelastung enorm hoch. «Mitten drin- nicht nur dabei...» sind alle, die Malbun besuchen und sich dort erholen möchten. Die Strahlenbelastung auf dem Weg zum Kirchlein und in den dortigen Hotels und Ferienhäuschen liegt teils gar über dem heute erlaubten Grenzwert von 5V/m. Bei Verlegung der Antenne an einen besseren Standort - z.B. wie in der enorm-Studie vorgeschlagen auf das Hocheck – könnte im ganzen Malbuner Talkessel die Strahlenbelastung um Faktor 1000 niedriger sein. Dann würden dort viele wohl wieder besser schlafen. Die Leerrohre auf das Hocheck sind bei der Realisation der neuen Lifte und der Schneekanonen eingelegt worden. Auf was warten die Verantwortlichen eigentlich?

Besucher von Freizeitanlagen und die dort sich tummelnden Sportler erhalten auf den verschiedenen Sportanlagen des Landes regelmässig eine unverantwortbar hohe Strahlendosis verpasst. Unser Bild zeigt die Sportanlage Ruggell im Hauptstrahl der nahe platzierten Antennen.

Im Steg sind die Bewohner dieser Ferienhäuschen Auge in Auge mit de Antenne beim Tunnelportal-Ost und deshalb 24 Stunden rund um die Uhr einer enormen Belastung ausgesetzt.

Wer die Krankheitsbilder von Erkrankten und die Todesursachen zahlreicher Verstorbener mitverfolgt kommt zum Schluss, dass die Situation in Triesen ganz besonders auffällig ist. Einige vermuten, dass die Swarovski-Antenne der Gesundheit der Bevölkerung mehr als abträglich ist. Nachzuweisen wird das schwer sein. Ängste bestehen aber in Triesen seit Jahren.